"Konfliktphysik"


Hier soll es um die Grundlagen von Wissenschaft gehen. Wie erkennen wir was ist und wie kommt man dadurch auf eine wissenschaftliche Theorie.

Gluon

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Beitrag Fr 26. Okt 2012, 10:53

"Konfliktphysik"

Hallo! Ich habe mit Physik nichts am Hut, lebe zwar auf großem Fuß, habe aber nicht mal Quanten. :mrgreen:

Was mich hierher führt ist das Erkennen, daß Chemie eigentlich Physik ist, daß es nichts gibt, was nicht auf physikalischen Vorgängen beruht, und daß ich durch systematisches Hinterfragen unterschiedlichster zwischenmenschlicher Probleme und Konflikte erstaunliche Analogien entdeckte bei Vergleichen der "Mechanik" jeweils ablaufender Prozesse in unserer Gesellschaft und der Gesellschaften der Moleküle, Atome, Kerne.

Was Menschen Mißerfolge beschert, sie frustriert, resignieren läßt oder aggressiv macht, sind in der Regel fehlende Informationen, die benötigt werden, um einen möglichst gerechten und dadurch zufriedenstellenden Ausgleich partizipierender Interessen über ein entsprechendes Geben und Nehmen herzustellen. Überschüsse bzw. Verluste dabei aufgrund von Balancestörungen oder -verletzungen werden bei weiteren Aktivitäten kompensiert oder kumuliert, gestaut, und können sich über die berüchtigte Verkettung widriger Umstände (Machtkooperativen, vor allem Anwalt-Gutachter-Richter) in komplexen Systemen zu machtvollem Unrecht aufschaukeln. Legt ein Metzger ein Stück Fleisch auf die Waage und verlangt 35 Euro, mag das zunächst gerecht scheinen, wenn sein Kunde nicht zuhause merkt, daß dessen Waage etwas ganz anderes angezeigt hat. Bei schwierigeren Balancestörungen werden kann gerne Juristen bemüht. Was damit entsteht, wenn es in vielen privaten, beruflichen, geschäftlichen und verwaltenden Beziehungen nicht so gerecht zugeht, drückt sich beispielsweise darin aus, daß Deutschland ein 3 Billionen Euro tiefes Schuldenloch produziert hat (inkl. Privatschulden), vor dem ein Vermögensberg von mehr als 10 Billionen Euro Kapitalvermögen steht. Das Prinzip dahinter, die "Mechanik" ist also relativ einfach. Um etwas rund laufen zu lassen, muß man sicherstellen, daß keine Unwucht entsteht, die dann andere "Zahnrädchen" beschädigen könnte.

Meine Frage nun an Leute, die viel mehr wissen als ich über die kleinsten Bestandteile unserer Welt und was die so treiben, ist folgende: War und ist deren energievolles "Interessen-Management" (nichts geschieht grundlos) Grundlage für alles weitere gewesen, was sich zunächst mit sehr einfachen "Gebilden" (Teilchenansammlungen, -vermischungen, -verbindungen in sehr großen Mengen) entwickelt hat? Oder muß man, wie manche moderne Esoteriker annehmen, davon ausgehen, daß irgendann mal in der Entwicklung zwischen Urknall, Ursuppe, Auswasserkriechern etc. eine Zäsur stattgefunden hat, die alle weiteren Entwicklungen so gestaltete, wie die oben geschilderte, einfache "Mechanik" unseres Interessen- und Konfliktmanagements mit dem Gerechtigkeitsprinzip und unserer zu extremen Über- und Unterordnung mit zu großen Machtunterschieden? Ich glaube nicht, daß mal irgendwo vor langer Zeit ein UFO gelandet ist mit grünen Männchen, die wegen Verdauungsstörungen ihre Reise unterbrechen mußten, und damit oder mit was anderem derart in unsere Evolution eingegriffen haben … :roll:

Ist das, was die kleinsten Teilchen in Bewegung hält und sie vieles darstellen läßt, etwas ganz anderes als das, was wir mit unserem "höheren Bewußtsein" wahrnehmen können, wenn wir uns die Strukturen, die Mechanik genau anschauen? Oder sind die Teilchen-, Quantenforscher mit ihren Erkenntnissen noch nicht so weit, daß sie diese Frage beantworten könnten oder wenigstens Wahrscheinlichkeiten dazu Raum geben ...? Letzteres wäre nur allzu verständlich bei so was gewaltig winzigem. Danke!
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langlebiges Kaon

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Beitrag Mo 29. Okt 2012, 09:21

Re: "Konfliktphysik"

Hallo BLUBB,

erstmal herzlich willkommen in unserem Forum.

Ich verstehe auch nach dem zweiten Lesen nicht wirklich, worauf du hinaus willst. Vielleicht kannst du ja nochmal eine oder zwei ganz konkrete Fragen nachschieben, auf die wir uns konzentrieren können. Ich möchte aber vorher schon warnen, dass wir uns in diesem Forum auf Mainstream-Physik beschränken wollen. Für alternative Welterklärungsmodelle gibt es andere Foren. Ich habe aber das Gefühl, dass man zu deinen Fragen auch auf dem Boden der Physik einiges sagen kann, nur scheint es mir noch recht schwammig.

Gruß,
Joachim

Gluon

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Beitrag Do 8. Nov 2012, 19:11

Re: "Konfliktphysik"

Hallo Joachim, danke für dein Interesse! Gerne schiebe ich mal was nach und konzentriere mich dabei auf Näheres zu meiner eigentlichen Frage ...

Was ich hier gerne mit Physiker-Know How untermauern würde, sehe ich nicht als alternatives Welterklärungsmodell, sondern als Bestätigung dessen, was tatsächlich abläuft in allem und um alles herum, was wir wahrnehmen können. Denn ich kam nicht auf die Idee, mir die Welt zu erklären. Ich wurde durch Analysen und Fallstudien zu diesem einfachen Bild geführt bei meinem Bemühen, all das, was schief läuft, in Ordnung zu bringen.

Schwammig erscheint das durch die gewaltige Abstrahierung dessen, was sich Menschen, die meist überrollt werden von irgendwelchen Ereignissen, eigentlich nie mit dieser Deutlichkeit bewußt wird. Meine Kernfrage war: Ist das, was die kleinsten Teilchen in Bewegung hält und sie vieles darstellen läßt, etwas ganz anderes als das, was wir mit unserem "höheren Bewußtsein" wahrnehmen können, wenn wir uns die Strukturen, die Mechanik genau anschauen?

Höheres Bewußtsein ist das, was uns von allen anderen unterscheidet mit weitreichenden Differenzierungs- und Verifikationsmöglichkeiten durch "Vollkonsens", also weitgehende Übereinstimmung aller Wahrnehmungen und Wertungen. Was ich nun unter "Mechanik" verstehe, ist nichts weiter als das Miteinander von Energieträgern, die Energien aussenden und von empfangenen Energien anderer leben. Nehmen wir mal das nächstliegende, um das zu erklären:

Ich investiere hier durch meine Schreibe in das Quantenforum Mühe, um etwas darzustellen, über das man mit anderen diskutieren kann. Bekomme ich Feedbacks, die auch nichts anderes sind als "Energieabsonderungen" anderer Teilnehmer, entsteht ein mehr oder weniger gerechter Ausgleich. Im besten Fall ist der annähernd bei 100% und stellt damit alle zufrieden. Schreibe ich Mist, fühlen sich andere betrogen, weil sie Zeit investiert haben, um mein Geschreibsel zu lesen.

Und genau diesen "Vorgang" kann man tatsächlich bei allem erkennen, mit dem wir Aktivitäten in irgendwas investieren, um letztlich möglichst viel Zufriedenheit bei allen herzustellen. Auch eine Kletterpflanze, die nichts anderes tut, als sich irgendwo hochzuranken, zu blühen und ihren Samen abzuwerfen, damit neue Kletterpflanzen entstehen, tut im Grunde nichts anderes als alle anderen Erscheinungsformen, die im Detail aus lauter winzigen Teilchen bestehen, die nichts anderes unternehmen, als Energie auszutauschen und damit irgendwas darzustellen.

Wo ist nun der Partner einer Kletterpflanze, wird man vielleicht fragen. Ganz einfach. Luft, Erde, Wasser und der Zaun zum Hochklettern sind Partner. Die müssen einfach nur existieren in ihrer jeweiligen Form, um das "System Kletterpflanze" existieren zu lassen.

So, das soll man reichen für's erste. Ich erkläre mich gerne näher, wenn das nicht verständlich genug ist. Das fundamentale Prinzip dahinter läßt sich überall erkennen und ermöglicht, vieles zu enträtseln. Es liegt nicht alles immer gleich auf der Hand, aber wenn man das Prinzip mal kennt, erklärt sich der Rest meist von selbst.
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Anti-Myon

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Beitrag Do 8. Nov 2012, 20:41

Re: "Konfliktphysik"

Was Du um Dich herum wahrnimmst, die Interaktion von Menschen, ist nicht direkt durch Physik erklaerbar. Die Physik beschreibt lediglich Grundgesetze, also beisielsweise wie die kleinsten Teilchen miteinander interagieren. Natuerlich kann man argumentieren, dass alles aus diesen Teilchen aufgebaut ist und wenn man weiss wie Teilchen miteinander interagiern kann man auch darauf schiessen, wie alles andere in dieser Welt funktioniert. Das Problem dabei ist die unglaubliche Komplexitaet der Welt die Du um Dich herum wahrnimmst. Auf nur einem Quadrat-Zentimeter Deiner Haut leben zwischen 100 und 1.000.000 Bakterien. Nimmt man jedoch alle Rechner der Welt und will ganz genau ausrechnen wie eine dieser Bakterien funktioniert, lediglich auf der Basis der Grundlegensten physikalischen Gesetze, so wird man das trotzdem nur naeherungsweise richtig ausrechen koennen. Je komplexer Systeme werden, desto mehr muessen Physiker auf Vereinfachte Modelle zurrueckgreifen. Ein Chemiker wird es mir vermutlich uebel nehmen, wenn ich behaupte, dass Chemie eine Auskopplung eines vereinfachten Physik-Modells, des der Bindungen zwischen Atomen mittels Elektronen-kopplung, ist. Chemie ist also eine Art Vereinfachung die Notwenig ist um deren Komplexitaet Rechnung zu tragen. Die Chemischen Vorgaenge in einer Zelle oder zwischen Zellen sind wiederrum so komplex, dass man hier dann zu anderen Modellen uebergeht, Bio-Chemie, Bio-Physik und wenn man dann weiter komplexere Modelle hat, so findet man sich im Bereich der Biologie wieder, die im Falle des Menschen dann zur Medizin wird. Bezieht sich nun eine Problemstellung auf den besonderen Aspekt dessen was unser Gehirn so alles macht, wie wir agieren und reagieren, so nennt man diese Modelle dann Psychologie und wenn es um Interaktionen ganzer Gruppen geht, Soziologie.

In dieser Weise kann man von Soziologie ueber Psychologie, Medizin, Biologie, Chemie schliesslich alles irgendwie mit Physik verknuepfen, lediglich die Komplexitaet verbietet es direkt mit Physik Soziologische Probleme zu erklaeren.

Dass Modelle sich in diesen verschiedenen Bereichen oft aehneln liegt an den Mechanismen wie wir Modelle bilden. In allen Bereichen sind Lineare, exponentielle und logarithmische Modelle beliebt um Beziehungen naeherungsweise richtig darzustellen und in sofern sind Modelle oft aehnlich, aber nicht wegen der aehnlichen Mechanismen, sondern lediglich weil sich viele Modelle einfach der selben mathematischen Grundlagen bedienen.
Viele Gruesse
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Gluon

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Beitrag Fr 9. Nov 2012, 21:22

Re: "Konfliktphysik"

Danke blablubbb! Die atemberaubende Vielgestaltigkeit und Komplexität aller wahrnehmbaren Erscheinungsformen in ihren Systemen und Subsystemen in all ihren verwirrend üppigen Ausprägungen gegenseitiger Beobachtungen und Wertungen ist für mich kein Grund, von erkennbaren, sich überall wiederholenden Vorgängen auf das zu schließen, was sich vom Makrokosmos bis in den Mikrokosmos hinein wahrnehmen läßt.

Was könnte diesen Schluß verhindern? Eine Zäsur in der Entwicklung vom Einfachsten im Kleinsten bis zum Kompliziertesten im Größten ...? Wenn ja, was könnte diesen Entwicklungsbruch provoziert haben ...? Warum sollte sich irgendwo in unserer Welt Ursache und Wirkung voneinander trennen ...?
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Gluon

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Beitrag Sa 10. Nov 2012, 17:33

Re: "Konfliktphysik"

Entschuldigung, ich vergaß ein wichtiges Wörtchen:

Die atemberaubende Vielgestaltigkeit und Komplexität aller wahrnehmbaren Erscheinungsformen
in ihren Systemen und Subsystemen
in all ihren verwirrend üppigen Ausprägungen gegenseitiger Beobachtungen und Wertungen
ist für mich kein Grund,
von erkennbaren,
sich überall wiederholenden Vorgängen
nicht auf das zu schließen,
was sich vom Makrokosmos bis in den Mikrokosmos hinein wahrnehmen läßt.

: ENERGIE AN - ENERGIE AUS, und das ziemlich flott im Wechsel ... *

Alles hat ja Ursache und Wirkung. Und das, was entsteht, wenn "Kommunikationssysteme zusammenkrachen", beschreiben die Chemiker mit ihren Elementen und Formeln, Physiker mit ihrer "tiefgelegten Mathematik" und Schriftsteller in schrecklich vielen Büchern ...

* An anderer Stelle habe ich meine Vorstellung vom "Rumgemache" der kleinsten Teilchen mal so beschrieben:

Könnte der BINÄRCODE mit 0 und 1 im Wechsel die Grundlage der Schöpfung sein, Erklärung für die Gravitationskraft? Könnte damit alles entstanden sein beim Management gewaltiger Energien im Mikrokosmos? Computer können mit ENERGIE AN und ENERGIE AUS ja auch einiges ...

Die kleinsten Bestandteile im Atomkern haben verdammt viel Raum zur Verfügung. Würde man ein Atom auf Größe unserer Erde aufblasen, wäre der Kern so groß wie ein Fußball. Damit erkläre ich mir auch den gigantisch energieträchtigen "Schrumpfprozeß" in schwarzen Löchern und das alles beherrschende, mehr oder weniger partnerschaftliche Miteinander und Nebeneinander, das wir immerwieder in ein Aneinandervorbei und Gegeneinander verwandeln, weil wir uns vieles einbilden können, was nicht den Tatsachen entspricht. - Mit unscharfer Interpretation der Energie anderer, kann einiges wohlwollend zusammenkommen, aber auch und mit Caracho zusammenknallen ...

Die Grundmechanik scheint ja auch CERN zu interessieren. Die wollen inzwischen das "Higgsteilchen", auch "Gottesteilchen" genannt, gefunden haben.

Der Physiker David Miller erklärte das inzwischen entdeckte (oder heftig vermutete) Higgs Bosom mit folgendem Bild: Eine Cocktailparty ist in vollem Gange, als plötzlich Margaret Thatcher auftaucht. Sofort bildet sich eine Menschentraube um sie. Nun kann sie sich nicht mehr frei bewegen wegen der entstandenen Dichte, Masse. Ausgelöst wurde dieses "Ereignis" durch Getuschel. Da sie sich aber nicht blockieren läßt, weil sie scharf ist auf die Häppchen, läuft sie weiter und sammelt immerwieder neue "Fruchtböllchen" um sich, während die, die bereits ihr Dekollete bewundert haben, sich wieder ihren Gesprächspartnern zuwenden. Der Higgs-Mechanismus soll also ein Hintergrundfeld sein, erfunden, um Teilchen Masse zu verleihen. Bewegen sich anziehende Teilchen durch das Feld, wird dieses Feld durch die Bewegungen anderer, weniger anziehender Teilchen verzerrt.

Ausgelöst werden diese Veränderungen durch "Getuschel". Und das "Guck mal, die Thatcher!" von vielen soll das von CERN-Wissenschaftlern gesuchte und nun gefundene "Higgs-Boson" sein ... Ich denke, da muß was sein, was die Teilchen mobilisiert, was sie achtsam werden läßt. Wie wäre es mit Wahrnehmung bzw. Wahrnehmungsfähigkeit ...? Nur damit kann Margret Thatcher in der Neugier anderer baden.

Daß in den Atomkernen gewaltige Energien pulsen und sich zu partnerschaftlichen Komplexen fügen, ist doch sicherlich nachvollziehbarer als alles andere, das lange von mystischen Vorstellungen geprägt war. Und überaus spannend. Vieles besteht nur aus machtvollen Kompetenzblähungen im bipolaren Wechselspiel der Kräfte ...

Weder in wissenschaftlichen Informationen noch anderswo finden sich der Bedeutung der Binärcode-Erkennung angemessene Hinweise auf die Tatsache, daß es außer positiven und negativen Anreizen (aufgrund entsprechend positiver oder negativer Wahrnehmungen!) noch was anderes gibt! Ich habe jedenfalls trotz intensiver Internet-Recherchen bis heute noch nichts gefunden.

Neutrales gibt es nicht. Jede Aktivität ist mit dem Verbrauch von Zeit verbunden, negativ zu werten von Erscheinungsformen, die nur eine begrenzte Haltbarkeit haben. Was Vernunftwesen sonst noch erkennen, ist mehr oder weniger "unscharfe Vermutung von Macht" in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Macht bzw. Höheres ergibt sich zwangsläufig aus unvermeidlichen Gemeinsamkeiten, durch Positives und Negatives im Wechsel, und durch daraus entstehenden, vielfältigen Kooperationen mit anderen, was Chemiker zum Schwärmen bringt.
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Gluon

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Beitrag Di 13. Nov 2012, 09:34

Re: "Konfliktphysik"

"Nebe :geek: nbei":

Die Hirnforschung bestätigt, daß wir mit unseren elektrischen Aktivitäten im Kopf nur einen positiven Bereich füttern, das Belohnungszentrum, und einen negativen, das Angst- und Panikzentrum. Meine Forschungen drängen den Schluß geradezu auf, daß es keine Erscheinungsformen gibt, die etwas anderes tun, als sich damit zu beschäftigen, möglichst viele positive Wahrnehmungen zu sammeln. Die werden nur wahrnehmbar durch Unterschiede. Höheres entsteht durch Vorstellungen und in Gruppen durch ein Zuviel vom einen mit zwangsläufigem Zuwenig beim anderen. Nachdem uns alleine nicht das Geringste gelingt, ist das ziemlich spannend und erklärt eigentlich alles ... :shock:

Damit ist die Welt zwar enträtselt (für mich), sie wird aber in vielen Erscheinungen und Aktivitäten immernoch rätselhaft bleiben. Weil wir uns wahnsinnig gerne von dem ablenken lassen, was damit passiert ...

Ist das eine zu niedrige Vorstellung über das, was uns antreibt? Warum sollte irgend etwas in dieser wundervollen Welt nach einem anderen Prinzip funktionieren? Ich entdecke seit vielen Jahren mit diesem einfachen Ding im Kopf überall Unglaubliches, das für die meisten anderen rätselhaft ist und sehr viele Schwierigkeiten macht. Nachteilige Auswirkungen auf mein Wissen, mein Bewußtsein, habe ich noch nicht feststellen können. Ich habe oft nur mit Leuten Schwierigkeiten, die zu mächtig sind, um zu verstehen ...

Anhänger ca. 12:45: Absolut Neutrales gibt es nicht, weil das Stillstand bedeuten würde. Neutrales wäre auch für eine Wertung nach PLUS oder MINUS irrelevant bzw. bei Erscheinungsformen mit Zerfallsdatum negativ. Und das Werten von allem, was sich ereignet, um damit letztlich an positive Wahrnehmungen zu kommen, ist verdammt wichtig. Denn selbst wenn es nur zwei Teilchen gäbe in unserer Welt, die man "Gott" und "Teufel" nennen könnte, würden die nur dann gemeinsam zufrieden werden, wenn beide das Selbe unter Gerechtigkeit verstehen ...

Wir definieren "gerecht" nur mit "angemessen, fair", was dümmer ist, als in ein Auto ohne Räder zu steigen in der Hoffnung, man käme damit irgendwohin, weil man dann schnell merkt, daß was nicht stimmt. "Weiß" mit "nicht schwarz" erklären, ist intelligenter, weil man damit auch Zwischenwerte zuordnen kann über einen Konsens. "Angemessen, fair" kann auch bedeuten, 340.000 Japaner mit einem Knopfdruck ins Jenseits zu befördern ...
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Gluon

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Beitrag Do 22. Nov 2012, 11:46

Re: "Konfliktphysik"

Trifft es zu,
daß die Wissenschaft
noch keine tragfähige Vorstellung
über das Kräftespiel hat, das Grundlage der Evolution wurde?
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langlebiges Kaon

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Beitrag Do 22. Nov 2012, 11:51

Re: "Konfliktphysik"

Hallo BLUBB,

ich habe den Eindruck, dass das hier nicht das richtige Forum für deine Fragestellungen ist.

Gruß,
Joachim

Anti-Myon

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Beitrag Do 22. Nov 2012, 16:45

Re: "Konfliktphysik"

BLUBB hat geschrieben:Trifft es zu,
daß die Wissenschaft
noch keine tragfähige Vorstellung
über das Kräftespiel hat, das Grundlage der Evolution wurde?

Was ist eine "tragfaehige Vorstellung"?
Kleine Evolutionsschritte kann man unter Laborbedingungen ganz einfach beweisen: Man nimmt eine kleine Gruppe sich schnell vermehrender kurzlebiger Organismen in einem abgeschlossenen system und aendert die Bedingungen in dem system langsam. Man sieht wie diese Organismen kurzfristig sich anpassen, wie sich die Haeufigkeiten bestimmer Genvarianten aendert und man kann auch ganz einfach nachweisen dass Gene mutieren. Soweit ich weiss kann man auch beim den meisten Menschen nachweissen, dass einzelne DNA Abschnitte mutiert sind von einer Generation zur naechsten. So gesehen gibt es eine Tragfaehige Vorstellung fuer die Grundlage der Evolution.

Rueckwirkend kann man natuerlich nicht sagen wie genau alles abgelaufen ist... Fuer die juengeren Entwicklungen kann man noch DNA-Fragmente rekonstruieren aus den Knochen unserer Vorfahren beispielsweise, aber alles was so lange zurrueck liegt, dass man davon nur noch Versteinerte Knochen oder Abdruecke hat, da muss man dann raten, was am plausibelsten ist.
Viele Gruesse
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Gluon

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Beitrag Mo 26. Nov 2012, 13:03

Re: "Konfliktphysik"

Tragfähige Vorstellungen sind solche, die verifikationsfähig sind durch einen "hochprozentigen" Mehrheitskonsens vieler Beobachtungen und Wertungen.

Mir geht es nicht um einen Nachweis, daß die Evolution schrittweise vorgegangen ist, sondern um eine "quantenphysikalische" Unterstützung dessen, was mir beim allgemeinen und besonderen Energieaustausch zwischen den verschiedensten Erscheinungsformen, vornehmlich den komplexeren, aufgefallen ist an erstaunlicher Übereinstimmung der erkennbaren "Mechanik".

Insofern dachte ich schon, daß Experten hier was dazu beisteuern könnten.

Wie schon gesagt, mit moderner Esoterik hat das nichts zu tun.
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Anti-Myon

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Beitrag Mo 26. Nov 2012, 15:15

Re: "Konfliktphysik"

Ich verstehe nicht was Du meinst.

Quantenmechanische Effekte können meist nur ein sehr einfachen Systemen direkt beobachtet werden, alles andere wird dann meist durch weniger fundamentale und empirische Gesetze/Gleichungen/Modelle beschrieben (die man oft quantenmechaisch begruenden kann) und für Evolution ist das Chemie und Biologie. In der Chemie findet man oft, dass bestimmte Reaktionen nicht vollständig ablaufen, man findet Reaktionsgleichgewichte und findet, dass es im Allgemeinen keinen Determinismus gibt, wie eine Reaktion abläuft. Dies führt dazu dass beim duplizieren der DNA Fehler passieren wie Mutationen und das ist die Grundlage der Evolution. Die Eigenschaft, dass eine Reaktion mal so und mal anders verläuft, also der Nicht-Determinismus ist letztendlich ein Resultat der Quantenmechanik und der Statistik und insofern kann man argumentieren, dass Evolution sich aus der Quantenmechanik ableitet.
Viele Gruesse
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Gluon

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Beitrag Do 29. Nov 2012, 18:14

Re: "Konfliktphysik"

Danke! Ich werde mal versuchen, etwas Verständlicheres zusammen zu stellen.
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Gluon

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Beitrag Sa 22. Dez 2012, 19:32

Re: "Konfliktphysik"

BLUBB hat geschrieben:Danke! Ich werde mal versuchen, etwas Verständlicheres zusammen zu stellen.


Tu das, es ist offensichtlich notwendig ...

"Alle Dinge sind drei" meinte Dirk Eidemüller in der SZ zwei Wochen vor dem bislang ernst genommensten Untergangstermin der Welt. 3 Generationen soll es im Baukasten der Teilchenphysik geben nach Erkenntnissen der KIT-Wissenschaftler in Karlsruhe. 4 Materieteilchen der 1. Generation mit jeweils zwei schwereren Geschwistern = 12 "Legosteine" + nochmal so viele Antiteilchen, sodaß die gesamte Materie des Universums aus 24 Komponenten bestehen soll PLUS irgendwelche Erscheinungen der dunkeln Materie, die offenbar den größten Teil des Universums ausmacht ...

Alles in allem weiß man nun also genug, um zu wissen, daß man noch lange nicht genug weiß.

Spricht man von "Geschwistern", von Generationen und damit von Vererbung, könnte es doch sein, daß sich die Erzeuger der Legosteine (Herr und Frau Logos - oder so ähnlich), im Dunkeln munkeln und es zwar vor den Augen aller miteinander treiben, aber nicht sichtbar für uns.

Warum tut es dem Menschenhirn so weh, anzuerkennen, daß es außer Wahrnehmung und Nichtwahrnehmung mit unterschiedlichen Intensitäten aufgrund unterschiedlicher Annäherung nichts anderes gibt? Das Höhere, das uns machtvoll aufeinander zutreibt oder voneinander abstößt, produziert in komplexen Systemen dynamische Machthierarchien beim Bemühen um Wiederherstellung der Ordnung. Nichtwissen dabei kann sich auch zu irren Vorstellungen formen in den Hirnen von Erscheinungen. Die kann dann der Blitz beim Nachdenken treffen, worauf der Donnergott grollt. Folglich muß es ja noch was Höheres hinter allem geben außer positiver Wahrnehmung der Energie anderer und der negativen Wertung, wenn sie nachläßt, auch wenn dieses Höhere heute aufgrund unserer Tiefsichten auf die Hoffnung geschrumpft ist, nicht als Blechdose wiedergeboren zu werden im Jenseits ...

Vielleicht hilft diese Vorstellung Licht ins Dunkel des Universums zu bringen ...?
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Gluon

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Beitrag Di 17. Mär 2015, 11:11

Re: "Konfliktphysik"

Nach 5385 Draufklicks hier werde ich mal versuchen,
einige im Nachbarforum zu finden, die sich für das interessieren,
was mir seit vielen Jahren über eine sehr einfache Gesetzmäßigkeit hilft,
sogar Schwerstkonflikte innerhalb kurzer Zeit zu entlasten
und einige Dauerrätsel der Menschheit zu erklären.

Danke für die Bemühungen hier!
BLUBB
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